Altes Kurfürstliches Gymnasium Bensheim

Gymnasium mit altsprachlichem Zweig
Schule mit musikalischem Schwerpunkt
Partnerschule des Leistungssports

Adam Trainsmith will lernen, wie man Komödien schreibt, aber sein Idol Chandler Tate hat mehr Interesse an Whiskey als daran, den sehr viel Jüngeren in dieser Kunst zu unterrichten. Chandler ist am Ende seiner Karriere und dreht mit Androiden schlechte Krankenhausserien - Fernsehen für Menschen mit niedrigem IQ, die von echter Komik keine Ahnung haben.

In Jacie (JCF 31333), eine dieser Androiden, verliebt sich Adam - ohne zu ahnen, welches Chaos er damit  auslöst. Den Jacie ist nicht vorbereitet auf die Liebe. Liebe ist eben ein völlig unlogischer Prozess, für den ein Androide kein Programm hat. Zudem verstößt eine intensive Beziehung zwischen Mensch und Androide gehen die Konvention. JCF 31333 ist eine Maschine, nichts anderes als ein Staubsauger, meint Chandler.

Womit er nicht rechnet: Dass Adam mit Jacie flieht - weil er sie liebt und weil er ihr „komisches Talent“ sieht. Und noch weniger damit, dass Carla Pepperbloom, die ehrgeizige Direktorin des Fernsehsenders, ihm den Verlust von Firmeneigentum anlasten wird und die Gelegenheit nutzen will, ihn auf die Strasse zu setzen.

So setzt eine wilde Verfolgungsjagd ein: Wer ortet Jacie zuerst: Carla oder Chandlers Technische Assistenten? Und wird das Paar gefunden, bevor der „Mechanismus der Liebe“ einsetzt?

Alan Ayckbourns „Comic Potential“ ist eine Art „Pygmalion“ mit Science-Fiction Elementen. Trotz aller Komik geht es letztlich aber um die Frage, was den Menschen ausmacht. Vielleicht die Fähigkeit, andere zum Lachen zu bringen. Und zugleich - ein Merkmal des Humors - Tränen in die Augen zu treiben.

Das Stück wird von der Englischen Theater AG am 5., 6., 8. und 9. Mai im Speichertheater des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums jeweils um 19 Uhr aufgeführt. Der Eintritt ist frei.